Peer Gynt

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von Henrik Ibsen
Fassung von Frank Weiß

Regie: Romy Schmidt
Bühne und Kostüme: Sandra Schuck
Dramaturgie: Frank Weiß
Regieassistenz: Kerstin Sommer

mit Ismail Deniz, Corinna Pohlmann, Helge Salnikau und Yotam Schlezinger

In Zusammenarbeit mit dem Institut für populäre Musik der Folkwang Universität der Künste


Peer Gynt, das große Kind, der Lügner, Träumer, Egoist, Hedonist und Hochstapler wirft sich mit aller Gewalt ins Leben. Aus tiefer Armut heraus will er „Kaiser werden in aller Welt, nur mit seinem Geld“. Dafür ist er bereit, alles zu geben. Seine Träume, seine Sehnsucht, sein Herz.
Die Versuchung lautet: Sei dir selbst genug. Die Herausforderung: Sei du selbst.
Bleibt Peer Mensch und er selbst oder fällt er der Vertrollisierung der Gesellschaft anheim? Übergibt er sein Ich dem Markt und landet damit in der banalen Mittelmäßigkeit. Und in der Kelle des Knopfgießers?
 
Der Markt ist überschwemmt mit Antworten. Und am Schluss bleibt einem doch nichts als die eigene Antwort mit anzubieten.  Aber ist das nicht alles furchtbar anstrengend? Ist es da vielleicht besser, am Ende des Tages in irgendeiner Halle des nächstbesten Trollkönigs ein bisschen Spaß gehabt zu haben?

"Romy Schmidts Inszenierung ist kitschig, vulgär, musikalisch, verspielt, ernsthaft und theaterwirksam, alles zusammen. Und in manchen Momenten der surrealen Filmästhetik eines David Lynch sehr nahe. Mit diesem „Peer Gynt“ ist Ibsen endgültig im 21. Jahrhundert angekommen." (WAZ)

Fotos: Sandra Schuck

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