Schwaches Fleisch

Eine Produktion des jungen Ensembles PRogeniTur | Präsentiert von den Stadtwerken Bochum

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Ich habe die Freundin meines besten Freundes geküsst.
Ich lüge.
Ich bleibe im Bett liegen.
Ich habe morgen eine Prüfung, aber schaue seit vier Stunden Serien.
Ich esse Gummibärchen, obwohl mir längst schlecht ist.
Ich schaue weg.
Warum tun wir das eine, obwohl wir das andere für richtig halten?
Welche Antworten geben wir, wenn wir in den Spiegel schauen?
Was tun, wenn der Geist willig, aber das Fleisch schwach ist?

Seit September 2019 setzt sich das junge Ensemble des PRINZ REGENT THEATER, PRogeniTur (Lat. „Nachwuchs“) mit dem griechischen Begriff „Akrasia“ auseinander: Wir tun etwas, obwohl es sinnvoller oder anständiger oder gesünder oder klüger wäre, etwas anderes zu machen. Mit eigenen auf den Proben entstandenen Texten und unter Verwendung einer Vielzahl theatraler Mittel zeigen sie uns den immerwährenden Kampf gegen unseren schlimmsten Feind: den Schweinehund.

Ein Abend zwischen Wollen und Sollen, Reue und Treue, Schein und Sein, Liebe und Triebe, Betrügen und Lügen, Wahrheit und Klarheit, Fleisch und Zerfleischen.

Mit: Nina Karsten, Dyana Krupezki, Ulric Kruse, Selina Liebert

Regie & Choreografie: Ruth Hengel

Choreografie & Regieassistenz: Maximilian Hanka

Bühnenbild: Rebecca ter Braak

Kostümbild: Ensemble